KW 24 (2015) // Zwischendurchgefühl

Nach dem schriftlichen Abitur ist vor dem mündlichen Abitur… Am Montag noch die letzten Gutachten mit dem Kollegen durchgegangen und unterschrieben. Freitag war die große Ansammlung der 13er, um ihre Noten in Empfang zu nehmen. Zwischen Jubelschreien, unaufgeregter Teilnahme und Tränen „mit Sofortgesprächsbedarf“ war alles dabei. Abitur halt. 22./23. sind die mündlichen Prüfungen.

Urlaub mit der Liebsten geplant und gebucht. Es geht wieder nach Mallorca. Eine Woche Strand in ein Hotel, welches extra erst ab 17 Jahre buchbar ist. Der letzte Urlaub war uns eine Lehre.

Die ersten Schülerbewertungslisten liegen aus. Das Lern- und Sozialverhalten eröffnet wie immer den Reigen der Ergebnisfixierungen. Fünf komplette Schulwochen noch.

Angenehmen Nachmittag mit dem Lieblingskollegen gehabt, der zum neuen Schuljahr an eine deutsche Schule in Italien gehen wird. Kaffee bei mir, danach Elternabend des kleinen Bio-Profils (wo er noch KL ist, ich das eventuell werde, aber so richtig spruchreif ist das erst mit Beginn des neuen Schuljahres), im Nachgang noch ein Eis und private Plaudereien bei Mäces. R. wird mir im Schulalltag fehlen. Vor allem seine Art, interne Schulpolitik mit ironisch-gesundem Abstand zu bewerten.

Das WE daheim im Spreewald verbracht/verbringend. Entspannung für Leib und Seele. Spargel und Kirschen satt.

Auf dem Herweg beim Professor in Potsdam gewesen. Wir stecken natürlich noch immer mitten im Aushandlungsprozess zum eigentlichen Thema meiner möglichen Arbeit. Bedingt durch 150% Schule, komme ich nicht so recht dazu, hier meine Ideen weitläufiger zu strukturieren. Aber er lässt mir meine Zeit, kennt mich mittlerweile aber ja gut genug, um die entsprechenden [intellektuellen] Anreize zu setzen. Während ich mich noch im für mich überschaubaren Feld meiner Lynarschen Familie befinde, eröffnet er stetig das Feld der Diskursanalyse. Übereins sind wir, dass die Verbindung meiner beiden Fächer irgendwie sehr gewinnbringend wäre. Das biologische in der Geschichte. 

Zum Thema Bio: Bei Oma kämpfte sich eine Iltisfamilie durch den Hühnerstall. Alle 10 Hühner und der Hahn wurden gekillt, ein wüstes Schlachtfeld an Blut und Federn hinterlassen. Einige Tiere nur getötet, einige komplett abtransportiert. Der Hahn kämpfte wohl bis zum Schluss um seine Mädels, wurde dann aber an den Zaun gedrängt und hatte keine Chance mehr… Mutter Natur eben. Aber arme Omi, die echt unter Schock stand.

Zweite Meinung:

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