2015 – Ein Rückblick 

Mit diesem Beitrag vor 2 oder 3 Tagen begonnen. Irgendwie hat mir Weihnachten dieses Jahr aufs Gemüt geschlagen. Lange nicht mehr so froh gewesen, als ich wieder allein in G-Town war. Gestern mit den richtigen Menschen telefoniert bzw. diese zu Besuch gehabt. Heute das Vorabi in der Korrektur beendet. Es geht langsam wieder. Wahrscheinlich habe ich mein kognitives System in den letzten Wochen doch zu sehr befeuert und überfordert.

Zugenommen oder abgenommen?
Runter, hoch, runter. Es ist kein Geheimnis. Unachtsamkeit und Stress  erhöhen das Gewicht. Sport hilft – ja. Mehr auf die eigene Ernährung und die mit sich herumschleifenden Fettlogiken achten – noch besser. Die Lektüre des gleichnamigen Buchs im September half sehr. Lest es und erfreut euch an euren Logiken. Das Blog dazu lohnt sich ebenfalls. Seitdem kann ich besser mit meinem Spiegelbild leben, denn ich habe mich selbst in den Händen, kann meinen Körper nach meinen gesundheitlichen Idealvorstellungen formen.

Zu mir fand das Buch (bisher nur als Kindle-Version erhältlich und lesbar!) als Empfehlung von Jochen, der vor zwei Tagen weiterführend sehr empathisch zum Thema Übergewicht bei Schülern schrieb.

Haare länger oder kürzer?
Erst länger, dann im Mai zum neuen Friseur gefunden. Wieder kürzer.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Weder noch. Zum Glück (noch) nicht mein Thema.

Mehr Kohle oder weniger?
Mehr. Bin ein ELSTER-Fuchs. ;) Und aus der Kirche ausgetreten. Leider erst im November. Ach, die Erfahrungsstufe ging natürlich auch eins höher.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Wo mehr ist, kann auch mehr ausgegeben werden. Ist leider so. Der Investitionsrückstau ist behoben, in 2016 soll mehr liegen bleiben.

Mehr bewegt oder weniger?
Mich oder die Dinge? Wo ist die Bremse?

Der hirnrissigste Plan?
Eine Promotion anzustreben. Das wird dauern, kein Projekt, was man aus dem Ärmel schüttelt. Aber den Plan zu einem Ziel umzuformulieren, auch noch Unterstützung zu finden. Das beste Gefühl des Jahres.

Die gefährlichste Unternehmung?
Mein Herz zu öffnen.

Der beste Sex?
Wahrscheinlich liegt es am Alter, an der Entspanntheit im Umgang mit sich und dem anderen Körper. Das Zulassen, dem Gewähren … blalbla … KLAR!

Die teuerste Anschaffung?
Da gab es mehrere Dinge… Surface Pro 3 im März. Neue Lambdasonde und Kat für den Corsa im Oktober.

Das leckerste Essen?
Wahrscheinlich das Menü im Caramba Especial kurz vor Weihnachten. (Lokal-Empfehlung für alle, die mal in HH on Tour sind, direkt im an den Landungsbrücken angrenzenden Portugiesischen Viertel.)

Das beeindruckendste Buch?

Verrückt sein heißt ja auch nur, dass man verrückt ist, und nicht bescheuert.

Weil das viele Leute denken, dass die superkomplett bescheuert sind, die Verrückten, nur weil sie komisch rumlaufen und schreien und auf den Gehweg kacken und was nicht alles. Und das ist ja auch so. Aber so fühlt es sich nicht an, jedenfalls nicht von innen, jedenfalls nicht immer.

[…]

Es war nicht das erste Mal, deshalb wusste ich schon, wie das läuft und dass das in Schüben kommt. Für wer sich das nicht vorstellen kann: wie Hunger oder Durst, oder wenn man ficken will. Das kommt ja auch in Schüben. Und nicht immer, wenn’s einem passt.

[…]

Wolfgang Herrndorf, Bilder deiner großen Liebe, S.7

Ein Buch was mich einerseits fesselte, wie es bisher nur Bücher von Charles Bukowski, Stefan Zweig oder Erich Maria Remarque schafften, andererseits blätterte ich manchmal zurück, angefixt vom Entstehungsprozess, die Überlegung, wie sich die Ideen bei Herrndorf entwickelten, die Geschichte sich Absatz für Absatz selbst vorantreibt, ähnlich wie Isa durch die Felder läuft. Ein Rechtschreibfehler auf S. 105.

Der ergreifendste Film?
„Für eine Nacht… und immer?“ Hört sich zunächst nach Kitsch und Herzschmerz an. Ältere Frau liebt jüngeren Mann. Wird es ein Happy End geben. Irgendwie ja, aber auch nicht richtig. Drehbuch, Regie, Frau Köhler und Herr Benjamin überzeugen einfach. Ganz wunderbar.

Die beste CD?

John Grant mit Grey Tickles, Black Pressure

https://www.youtube-nocookie.com/embed/eViyPYJ2okc

danbeben dies hier: Anna Naklab feat. Alle Farben mit Supergirl

https://www.youtube-nocookie.com/embed/31tiWX-8bdc

Das schönste Konzert?
Dieses Ständchen des Lehrerchors zum Abschied der KollegInnen zum Sommer 2015.

Die meiste Zeit verbracht mit …?
Meinen Schülern.

Die schönste Zeit verbracht mit …?
meiner Familie, R. (hmmm!), N. (die Beste!), R. (natürlich!)

Vorherrschendes Gefühl 2015?
Vorfreude, Mut, Wagnis. Kurzes Zaudern? Weiter!

2015 zum ersten Mal getan?
In Russland gewesen. Schüleraustausch nach Smolensk. Verrückte Sache, 24h mit dem Zug unterwegs gewesen, also eine Tour. Allein die Grenzkontrollen. In Moskau war ich natürlich auch. Wahnsinn.

2015 nach langer Zeit wieder getan?
U. getroffen, im Historischen Institut an der Uni Potsdam ein- und ausgegangen, dort in der Mensa gegessen, den Uniflair aufgesaugt, ein Kolloquium besucht. Alte Zeiten genossen und vertieft.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Die Krebsdiagnose bei M.,
1.200€ Werkstattkosten für den Corsa, weil ursächlich ein 8€-Bauteil defekt war,
der viele Trübsal, der auf der Welt passiert ist.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Eher eine private, denn eine berufliche Sache. Jedoch bin ich zu der Einsicht gekommen, dass man niemanden von etwas überzeugen kann, wenn dieser nicht will.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Diesem jemand eine Mail zu schreiben, eigentlich um Rat und Urteil zu bitten. Damit aber mehr in unser beider Leben bewirkt, als Intention war.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Siegfried Lenz, Deutschstunde – Vielmehr die Widmung darin.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Die schönsten Sätze wurden geschrieben.

2015 war mit einem Wort …?
Fortschritt.

5 Gedanken zu „2015 – Ein Rückblick 

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