KW 9 (2016) // …

Seit Dienstag Heiserkeit, seit Samstag dafür leichter Husten. Sonst weder Fieber oder weiteres Unwohlsein.

Gelernt: Kein Lehrergequatsche im Unterricht bringt voll die Ruhe in Klassen. (Ich bin sonst scheinbar selbst Unruhestifter?! Auweia!)

Donnerstag das 1. Mal allein mit Untis und der Vertretungsplanerverantwortung. J. war beim Philologentreff „Norddeutsche Schulpolitik ist doof, rettet unser Gymnasium“, oder so ähnlich. 1/4 der Kollegen krank, dazu kamen 2 weitere Frühausfälle. Alles überlebt, auch wenn ich mich quer durch die im Normalmodus unantastbare Schulleitungsebene arbeiten musste.

Noch 2 (!!11!) Wochen bis zum schriftlichen Abitur. Mein erstes eigenes Abitur seit 1997.

Von der Besten in Augsburg empfohlen bekommen, gerade lesend: Jorge Bucay: Drei Fragen: Wer bin ich? Wohin gehe ich? Und mit wem? [Amazon-Link, an dem ich nichts verdiene.] Hmmm… Hmm… „Heilendes Erzählen“… Was auch immer das sein soll, bei mir wirkt es. 

Ich werde die Tage mal mit den Brötchen-Muttis bei uns in der Cafeteria sprechen, wie sie das mit der #Schweinefleischpflicht halten. Ohne Quark und so wäre dieses absurde Mem durchs digitale Dorf getriebene Sau, doch glatt an mir vorbeigegangen.

Als Biolehrerin im Speziellen und interessierte Menschin im Allgemeinen kommt man nicht umhin, sich auch immer mal wieder mit dem Thema Sexualität/Homosexualität/Bisexualität auseinanderzusetzen. Drüben in den SciLogs zwei wunderbare Artikel (1) (2) dazu. Wobei ich mir ab jetzt vornehme, quellenkritisch darauf hinzuweisen, dass der Begriff homosexuell erst seit dem 19. Jahrhundert verwendet wird.

Was die Leserin oder der Leser auch von dem Gedanken an gleichgeschlechtlichem Sex hält: Fest steht, dass auch dieses Denken gesellschaftlich beeinflusst ist. In einer Welt mit mehr sexueller Freiheit hätten wir alle wahrscheinlich andere Erfahrungen gemacht.

Es ist auch nicht ausgemacht, dass es zu keiner Gegenbewegung mehr kommen wird. Sexualität wird zurzeit in den Mainstreammedien sowieso sehr häufig im Kontext von Verbrechen behandelt, nicht als Möglichkeit der Erfahrung und Selbstentfaltung. Die Gesellschaft kann schnell wieder repressiv werden. Für das Jahr 2016 halte ich das für ein ernüchterndes Ergebnis.

[Stephan Schleim in Menschen-Bilder/SciLogs (2)]

Zweite Meinung:

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