Klassenfahrt: Friedrichstadt

Nach meiner eigenen Acht in 2014, Russland als Austausch letzten April und Amsterdam mit der Q2 im Oktober 2015, nun wieder als Begleitung. (Nächsten Oktober bin ich wieder selbst Cheforganisatorin.) Diesmal mit einer Fünf, also eigentlich zwei Fünfer mit je 2 KuKs in Begleitung, beide Klassen sind parallel nach Friedrichstadt gefahren, alle Unternehmungen auch immer parallel.

Hin-/Rückfahrt mit der NOB ab HH/Altona. Sitzplatzreservierungen mussten nicht vorgenommen werden, wären aber sinnvoller gewesen, da wir auf dem Rückweg nicht die einzigen Klassen waren, ein gewisses Chaospotential damit umgangen worden wäre.

Die Unterbringung in der Jugendherberge in Friedrichstadt war perfekt. Tolle Zimmer, gute und ausreichende Verpflegung. Super Betreuung durch die Mitarbeiter dort! Leider wird im hinteren Teil des Grundstücks gerade gebaut (ein Seniorenheim), aber Platz zum Spielen finden Zehn-/Elfjährige ja überall.

Programm:
Tag 1 – Anreise und Zimmerbezug, Stadterkundung für uns KuKs, Stadtrallye in Fünferteams für die SuS, nächtliche Stadtführung nach dem Abendessen; letztere wenig kindgerecht, ein minimaler Kritikpunkt.
Tag 2 – Busfahrt nach Tönning, von dort mit dem Schiff auf der Eider zum Eidersperrwerk, Robben und Schweinswale gesichtet, einmal Schleppnetz mit Fangerläuterung. Später ab ins Multimar. Genialer Spielplatz zum Runterkommen nach der langen „Sitzpause“ für die Kleinen. Pädagogische Führung durch die Ausstellung. Allein das Aquarium mit den schwebenden Fischen lohnt zum Chillen. Gelernt: der Stör ist ein lebendes Fossil. Aha. Von der Übersicht der Anlage, trotzdem Erreichbarkeit und Informationsvielfalt der Ausstellungsfläche her, ist das ein sehr, sehr empfehlenswerter Ort für Schülergruppen. Die Stadt selbst? Laaangweilig. Auf dem Markt ein Eis essen lassen, ab zur Jugendherberge.
Tag 3 – Grachtenfahrt durch Friedrichstadt am Vormittag, nochmal Zeit in der Stadt verbracht, weil wir Großen Orgasachen zu erledigen hatten. Nach dem Mittagessen in einem sehr kindgerechten Hochseilgarten an der Treene mit dem Bus nach Sankt Peter-Ording. Mieses Wetter mit Nebel und relativer Kälte. Trotzdem die Strandbrücke runter ans Wasser. Viel gelacht. Seeigel-Skelette und Fischlaich gefunden.
Tag 4 – Packen, Zimmerchaos auflösen und Rückreise.

Resümee:
Anstrengend im Sinne der 24/7-Situation mit den Kleinen. Permanent Ansprechpartner und Problemlöser zu sein, nebenbei stets konzentriert auf alle, nicht die Einzelnen in der Menge verlieren. Kleiner Zwischenfälle gab es, aber es ist niemand an Leib und Seele zu Schaden gekommen. ;-) Mit den richtigen Kollegen ist btw jede Fahrt ein kollegialer Gewinn. Wir haben uns erzieherisch gut verstanden, in den schwierigen/diskussionswürdigen Situationen hat es perfekt geklappt. Für mich als Bio- und Geschichtslehrerin war eigentlich sowieso immer etwas dabei. Gern wieder in dieser Kombination.

Ein Gedanke zu „Klassenfahrt: Friedrichstadt

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