KW 39 (2018) // (Re-) Organisation

Und tragt ihr auch wieder Socken? Der Herbst ist wohl da… Zwangsläufig. Damit aber auch drei Wochen Herbstferien. Durch den „neuen“/alten Feiertag am 31. Oktober, werde ich in Gänze genau an sieben Tagen im Oktober unterrichtlich vor Klassen stehen. (Hört ihr die Nicht-Lehrer toben? Waass?!? Soooo viele Ferien? Die sollen mal arbeiten und nicht schon wieder Urlaub machen.) Aber sicher werde ich in den Ferien an der Schule sein. Eventuell muss doch noch am Stundenplan gearbeitet werden; eher wahrscheinlich, dass ich etwas im Rahmen der Korrekturstapel kopieren muss; sehr wahrscheinlich werde ich mich um die Pflanzen in der Biologie kümmern.

Sonst habe ich in dieser Woche viel Zeit mit der Neuordnung meiner digitalen Arbeitsabläufe verbracht. Da ich nach sieben Durchgängen Magister von QuoVadis einen neuen (schulinternen) Lehrerkalender in A5 ausprobiere, mussten Zettelkram/Sitzpläne von Klassen aufgelöst werden, den/die ich sonst im A4-Lehrerkalender mit mir herum trug. So habe ich mich nun konsequent in TeacherStudio eingearbeitet. Das Tool hatte ich bereits vor 2 Jahren – noch auf der Windows 8-Ebene installiert, weil es (sicherlich!) via Twitter empfohlen wurde. Aber zu dem Zeitpunkt hat es halt nicht effizient zu meinem Arbeitsstil gepasst, mein Fokus damals lag eher auf der Unterrichtsvorbereitung und -organisation als der Verwaltung von Noten. Zum letzten Halbjahr hatte ich mich ein kleines Bisschen neu damit angefreundet, jetzt habe ich mir auch die App fürs iPhone geholt, der Sync via OneDrive funktioniert wunderbar. Ja, so kann das was werden, zumindest mit der aufwendigen Bestandsaufnahme der unterrichtlichen Mitarbeit/Anwesenheit, von vergessenen HA über vergessene Arbeitsmaterialien und den sehr relevanten Notizen, dass ich den und die Schüler/in wann und wie persönlich angesprochen habe. Mein Bauchweh der eventuell „unpädagogischen Note“ behalte ich im Blick, auch wenn das Tool mir eine Note exakt gewichtet ausrechnet, sollte natürlich immer ich entscheiden.

Zweite Ergänzung bzw. Änderung: Anpassung von 2Do und WeekCal auf dem iPhone. Beginnend mit der Kalender-App dachte ich (ihr kennt das sicher…): „Irgendwie bräuchte ich mal wieder etwas Neues“. Calendars 5 von Readdle (da ich mit deren Apps Spark, Documents und ScannerPro für meinen systemübergreifenden Workflow zwischen iPhone und Surface mega zufrieden bin) oder Fantastical 2? Basis ist meine Verknüpfung zum GoogleKalender, Termine kopieren, die Anbindung an Kontakte und Navigations-Apps sind Pflicht; schnelles Drag&Drop von Terminen sowie farbige Unterscheidungen von Terminkategorien eine nicht unwichtige Spielerei. Dieser Emoji-Quatsch ist egal. Aber weder noch. WeekCal hat zwar seine eher optischen Nachteile, die anderen beiden sind mir jedoch zu überladen mit Funktionen und Ansichten. Meine mit älteste App (von 2011?) bleibt also.
In der ToDo-App entschied ich mich für ein tabula rasa. Mein selbst geschaffenes Durcheinander von Ideen-Ablage, Routine-Aufgaben und tatsächlichen ToDos, die wiederum Einzelaktionen bzw. Projekten zugeordnet werden, ging mir nur noch auf die Nerven. Also musste eine Neuorganisation her. Hilfreiche Ideen kamen von hier, dem College Info Geek auf YouTube (btw: Krass, was für ein Business der erschaffen hat.) und diesem richtig guten Video von OmniFocus. Auch hier gilt, digitale Tools können eine Hilfe für mein berufliches Umfeld sein, wenn ich sie konsequent nutze, jedoch möchte ich mein Privatleben nicht mit ToDos vollstopfen und Freunde in Projekte oder Action-Lists überführen, was meinen haushaltstechnischen und buchhalterischen Routinen wiederum sehr wohl gut bekommen könnte. ;)

Aufgeräumt sieht 2Do dann so aus.

Auf dem Surface die dritte Ergänzung: der iA Writer. Ablenkungsfreies Schreiben. Satz für Satz. Mehr muss ich nicht sagen. Da ich ja am Diss.-Projekt sitze, hatte ich natürlich auch über Scrivener nachgedacht, aber ich habe ja Citavi zur Organisation meiner Literatur- und Rechercheergebnisse. Der iA Writer soll nur ab und an meine Schreibblockaden Schreibfaulheit etwas auflockern.

Nebenbei die Anordnung der Ordner und Seiten auf dem iPhone erneuert. Apps gelöscht, die ich eh selten nicht nutze und mich von Kontakten getrennt, die wohl der Reminiszenz wegen noch da, aber eher emotionaler Ballast waren.

Anmerkung:
Ich nutze seit 10 Jahren ein iPhone, mittlerweile habe ich mein viertes Smartphone von Apple.
Seitdem durch Windows das Surface auf dem Markt kam, bin ich Fan dieses Arbeitsgerätes, mein nächster Rechner wird sicherlich wieder von Windows sein.
Die genannten Systeme, Apps und Tools bezahlen mich natürlich nicht für deren Erwähnung hier im Artikel.

Zweite Meinung:

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