KW 38 (2019) // Viel Schule, trotz…

Was für ein schöner Spätsommertag: 23°C, die Spatzen tschirpen, der Paprika schwitzt in der Sonne und die letzten Tomaten reifen vor sich hin, während die Kohlweißlinge noch nach Partnern suchen. Leider ist die Sonne auf der Terrasse nicht kompatibel mit dem Surface-Bildschirm, aber ich glaube meine hautverträgliche Sonnenzeit ist eh um.

Was war so los? Ohne Schule, könnte es mir ja gut gehen. Trotzdem eine arg komprimierte Woche hinter mir. Auf vielen Baustellen gleichzeitig aktiv, was mir unruhigen Schlaf brachte, dazu mit verschnupfter Nase und Kopfweh etwas kränkelnd. Herzweh.

… A. wollte sich am Montag mit mir treffen, sie rief dann „nur“ an, um mir zu sagen, dass sie schwanger sei. Nach zwei Monaten Beziehung ein Kind zeugen und gemeinsam Verantwortung übernehmen? Jeder darf diese Entscheidung für sich selbst treffen, um mal gegen die Gespräche im Kollegium anzureden.
… am Abend dann das Nachtreffen des AK Prowo. Für mich nicht zufriedenstellend im Verlauf und den Vorbereitungen der Teilnehmer, aber mit dem Nachklapp, dass ich D. treffen muss, weil wir beide zur nächsten Prowo am Ende des Schuljahres nicht da sind, wir aber die Orga inne hatten und die anderen nun ein Aufgabenraster benötigen.
… ein Treffen des AK Prävention per Mail vereinbart, hier findet gleich zu Beginn des neuen Schuljahres unser SE-Tag statt. Jetzt müsste ich meinen Präventionsbereich hinsichtlich eines Workshop-Angebotes überprüfen, aber das ist machbar.
… seit zwei Wochen warte ich auf die Rückmeldung zu einer von mir angeforderten Abrufveranstaltung. Einmal mit Profis arbeiten. Es nervt.
… die Chefin möchte das Thema Fordern und Fördern beschleunigen, allein unsere Fortbildungen zur Begabtenförderung gehen über zwei Schuljahre… Mein Gefühl dazu täuscht mich nicht, jetzt soll bereits der SE-Tag im Februar 2020 dazu genutzt werden, um das Kollegium aufzuklären und es mitzunehmen. Erst einmal unsere Ideen in der Schulleitungsrunde nach den Herbstferien ansprechen, vielleicht gehen erste Implementierungen einfacher als gedacht.

[Bin ich froh, dass ich drumherum keinen Unterricht habe oder etwas vor-/nachbereiten muss.]

… eventuell wäre die Ausbildung zum Lerncoach etwas für mich. Zumindest fühlt es sich richtig gut an, sowas wie ein für mich zugeschnittenes Arbeitsfeld in der Schule gefunden zu haben. Ein mögliches Beratungsangebot der Schule würde es bereichern.
… Bauchweh in der (falschen? fehlenden?) Kommunikation mit einem Kollegen, dem ich eigentlich näher stehe. Mir fehlt der zufällige Kontakt im LeZi, um die Situation für mich zu entspannen.
… den Elektroschrott zur Sammelstelle gebracht, neue Jalousien montiert.
… Zeit für abendliche (Einschalf-)Podcasts gefunden, u.a. den von der Kaltmamsell empfohlenen über Israel. Mit dem Wissen gleich beim Vorbereitungstreffen zur Israel-Fahrt geglänzt.
… mich im Universitätsportal für die Promotion angemeldet.
… Literatur- und Themenrecherche auf Basis des Sammelsuriums in Pocket und OneNote betrieben.
… Freitag in der StaBi weiter nach Literatur recherchiert. Die eigentlich abzuarbeitende Bücherliste im heimischen Drucker vergessen belassen, die Datei „nur“ auf dem Desktop, nicht in OneDrive oder OneNote gespeichert. Gelernt: zu einer Diss gehört halt ein gewisses Orga-Talent.
… mich mit lieben Menschen zu einer sehr feine Runde zum abendlichen Essen getroffen.

[Trotzdem: Keine Ahnung, was mit mir los ist. *nörgerl* Unzufriedenheit ist scheinbar mein dritter Vorname.]

Zweite Meinung:

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